1. Platz
Kategorie 1
Unser Held war gerade wieder einmal auf einer Wanderung durch die Landschaft, als er ein unglaublich schönes buntes Pokémon vorbeifliegen sah. Weil er diese Spezies bisher nicht kannte, eilte er nach Hause, um seine Pokémon-Bibel zu befragen. Jedes Jahr gibt das Biologische Institut der Universität Finovia ein Kompendium mit vollständigem Verzeichnis aller bereits erforschten Arten inklusive Fotos heraus, das schon 1000 Seiten dick ist. Doch auch drei Stunden später war er nicht viel schlauer, denn trotz intensivem Studium konnte er seine Beobachtungen nicht zuordnen. Enttäuscht erzählte er seiner Mutter davon und ging dann zeitig ins Bett. Als er am nächsten Morgen aufwachte, hatte er das ungute Gefühl, verschlafen zu haben. Wie spät es wohl war? Er wollte auf die Uhr seines Smartphones schauen, doch das war nicht da, wo es sein sollte. Aaaaach ja, richtig, das hatte er am Vorabend im Wohnzimmer vergessen. Also zog er sich an und wollte es holen. Da saßen auch schon seine Mutter und seine beste Freundin, die ihn angrinste: "Hey, auch schon munter? Wir waren schon vor einer Stunde verabredet, aber du hast du süß geschlafen. Deine Mutter hat mir schon von deinem gestrigen Erlebnis erzählt. Wollen wir heute nochmal dorthin gehen und schauen, ob das geheimnisvolle Pokémon wieder auftaucht?". Gesagt, getan, und eine Stunde später war es tatsächlich am Ast eines Baumes zu sehen. "Mach doch ein Foto mit deinem Smartphone!" forderte die beste Freundin unseres Helden ihn auf, was er auch machte. Kaum hatte er den Auslöser betätigt, gab es komische Geräusche von sich, die das Pokémon aufschrecken und davonfliegen ließ. "So ein Mist, wehe das hat jetzt nicht geklappt" fluchte er, bevor er aufs Smartphone schaute und zu seinem Erstaunen die folgende Meldung las: "Pokémon wurde identifiziert: Polycoloribris". Ganz verwirrt schaute er seine beste Freundin an, die kicherte: "Hihi, du altmodischer Mensch du! Ich hab mir heute morgen dein Buch angeschaut, so kann das doch nie was werden. Also hab ich mir gedacht, ich lad dir mal die Pokédex App herunter, wenn dein Smartphone schon so herumliegt. Damit kannst du zum Beispiel Pokémon fotografieren und du erfährst dann, um welche Spezies es sich handelt, und alle bekannten Infos dazu!".
Kategorie 2
Bronkus ist ein kleiner Kraftprotz, dem Beobachter oft mehr Muskeln als Gehirn bescheinigen. In seiner ungestümen Art möchte es die Welt durch das gewaltsame Zerlegen von Dingen erforschen. Trotzdem flößt seine Kampfstärke aber auch größeren Pokémon gehörigen Respekt ein.
Kategorie 3
Sandrama lebt meistens versteckt im Sand von Meeresstränden. Wenn es Hunger hat, verwandelt es die Oberfläche in Treibsand und wartet auf Beute. Seine Opfer zieht es dann blitzschnell in die Tiefe, sodass die umstehenden Personen dieses Drama nur noch untätig beobachten können.
2. Platz
Kategorie 1
Auf einer saftig grünen Wiese tummelten sich einige Wiesenior und spielten miteinander oder schnupperten an den aufblühenden bunten Blumen. Es war ein wundervoller Tag, ich genoss die Wärme des Sonnenlichts in meinem Nacken und erfreute mich der vielen fröhlichen Pokémon in meiner Umgebung. Bis jetzt hatte mich meine Reise in der Finovia-Region noch nicht allzu weit gebracht, aber jeder Tag war wie ein Traum, der endlich in Erfüllung ging. Auf den ersten Routen hatte ich viele Pokémon angetroffen, denen ich einst schon mal in meinem Heimatdorf begegnet war. Mittlerweile war ich äußerst gespannt darauf ein Pokémon kennenzulernen, das mir bis heute völlig unbekannt war, weshalb ich mir zusätzlich das Ziel gesetzt hatte, dieses erste neue Pokémon zu fangen. Es sollte nebst meinem starken, verspielten Linara mein stärkstes Teammitglied werden. Auf meinen Wegen beobachtete ich jeden Busch, ließ Wasserläufe nicht aus den Augen und schaute zwischen kleinen, feinen Felsvorsprüngen. Doch bis jetzt waren meine Mühen vergebens gewesen.
Ein Regenschauer vermieste mir wenige Stunden später den ursprünglich so schön beginnenden Tag. In der Ferne konnte ich erkennen, dass ein Gewitter bereits im Anmarsch war - meine Pläne endlich einmal einige Kilometer Strecke zurückzulegen, hatten sich im Sande verlaufen. Mir blieb keine andere Wahl, als möglichst schnell einen geeigneten Unterschlupf ausfindig zu machen, was mitten zwischen Gras, Büschen und Bäumen keine einfache Aufgabe war. Als die ersten Blitze am Himmel zuckten und dabei den feuchten Boden schimmern ließen, hatte ich eine kleine Höhle entdeckt, die mir für die nächsten Stunden Sicherheit bot, auch wenn meine Klamotten nass waren und von Wärme kaum zu sprechen war. In einer etwas helleren Ecke setzte ich mich auf den Boden, zog meine Beine an meinen Körper, um mich selbst etwas zu wärmen und schloss die Augen.
Klick, klack... Ich öffnete abrupt meine Augen. War ich eingeschlafen und wie spät war es? Draußen war es mittlerweile bereits finster geworden und das Gewitter hatte sich gelegt. Der Wind fegte durch die Bäume. Klick, klack, klick... Ich erschrak. Was war das? Hatte mich dieses Geräusch aus meinem Schlaf geweckt? Mein Blick schweifte hektisch umher und suchte die Umgebung ab. War ich etwa nicht alleine in dieser Höhle und falls das tatsächlich der Fall war, wer war hier mit mir? Etwas bewegte sich in meinem rechten Blickfeld. Ich bekam es mit der Angst zu tun. Ein kalter Schauer lief mir den Rücken hinunter und ich umklammerte instinktiv den Pokéball mit meinem Linara. Sei nicht so ein Weichei, ging es mir durch den Kopf. In diesem Augenblick sprang etwas von rechts nach links und ein Augenpaar blitze in der Nacht auf. Es war klein, ich sah Fell und zwei großen Ohren. Das Licht des Mondes, das just in diesem Moment aus den Bäumen hervorkam, erhellte den Eingang der Höhle und ich sah etwas, was ich noch nie zuvor gesehen hatte. Es musste ein Pokémon sein, auch wenn ein mir völlig unbekanntes. Mit der einen Hand warf ich den Pokéball mit meinem Linara und mit der anderen zog ich meinen Pokédex zum allerersten mal aus meiner Hosentasche. Die Zeit war gekommen.
Kategorie 2
Es ist anmutig und stark zu gleich, scheut keinen Kampf und zeigt sich dabei stets grazil. Linara lebt meist in Gruppen, wenn es kalt schmiegen sie sich aneinander und halten dadurch ihre Körpertemperatur aufrecht. Mit ihren ausgezeichnet Ohren, hört es den Feind bereits aus einem Kilometer Entfernung.
Kategorie 3
Die es umgebenden Schlingpflanzen eigenen sich ausgezeichnet zum Angriff auf feindliche Pokémon, bieten aber auch Schutz gegen fremde Attacken. Gelangt man an die Dornen, sind schwere Vergiftungen die Folge. Dranox sind nachaktiv.
3. Platz
Kategorie 2
Nubifel- Das Wolken Pokémon
Typ: Psycho Größe:32,6cm Gewicht: 3,2kg
Die Wolke auf der es schwebt besteht aus seinen „geistigen Abgasen“, weshalb es immer sehr ausgeglichen ist.
Wenn sie weggeblasen wird, verhält es sich unkonzentriert und aufmüpfig
Kategorie 3
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Dieses Pokémon bewegt sich springend vor.
Seine gelbe Färbung wird intensiver, wenn es in seinem 3er Rudel die höchste
Position bekleidet.
Neben seinen hohen Sprüngen übt es sich auch im Faustkampf.